Dein Berater geht live, wenn du ihn geprüft hast.
Ein neuer Chat Advisor steht auf inaktiv. Bevor du ihn veröffentlichen kannst, bestätigst du sechs Pflichthinweise einzeln und stellst mindestens fünf echte Testfragen durch dieselbe Pipeline, die später deine Kunden bedient. Fehlt ein Punkt, wird die Veröffentlichung abgelehnt, und die Antwort nennt genau, was fehlt.
Der teuerste Moment ist der, in dem etwas live geht, das niemand geprüft hat.
Ein Berater, der auf deiner Seite antwortet, spricht in deinem Namen. Das Trust Center macht die Freigabe deshalb zu einem bewussten Schritt statt zu einem Nebeneffekt des Veröffentlichens: Pflichthinweise gelesen und einzeln bestätigt, Eigentest gemacht, Freigabe durch die Inhaberrolle. Erst dann lässt sich der Touchpoint live schalten.
Vier Bedingungen, alle vier notwendig.
Das Gate prüft jede Bedingung einzeln. Bei einer Ablehnung bekommst du nicht nur ein Nein, sondern die vollständige Liste dessen, was noch offen ist.
Jeder Chat Advisor startet im Status inaktiv, und zwar pro Touchpoint einzeln. Ohne Freigabe bleibt er es.
Jeder Hinweis wird für sich bestätigt. Ein Sammelhäkchen gibt es nicht, und jede Bestätigung ist an eine Version gebunden.
Gezählt werden nur Preview-Fragen, die durch dieselbe Pipeline laufen wie im Betrieb, im Testmodus und ohne Persistenz. Dazu kommt deine ausdrückliche Bestätigung, dass du das Ergebnis gesehen hast.
Nur die Inhaberrolle kann einen Berater aktivieren oder wieder abschalten. Andere Rollen bekommen an dieser Stelle eine Ablehnung.
Sechs Punkte, sechs bewusste Klicks.
Die Themen decken Verbindlichkeit, Preisangaben, Fehlbarkeit, Offenlegung gegenüber Endnutzern, Datenschutz und Beweiskette ab. Jeder Punkt trägt einen stabilen Schlüssel und eine Versionsnummer, damit spätere Änderungen nachvollziehbar bleiben.
Jeder der sechs Punkte wird für sich bestätigt. Wer zustimmt, hat den Punkt vor sich gehabt, nicht eine Liste, die pauschal abgehakt wird.
Wird ein Hinweis inhaltlich geändert, steigt seine Version. Die alte Bestätigung reicht dann nicht mehr, und der Touchpoint muss erneut durch die Freigabe.
Die Wortlaute kommen aus der juristischen Abstimmung, nicht aus dem Produkt. Bis zur Lieferung stehen Platzhalter im System, und der Wechsel läuft über einen Versionssprung.
Jede Bestätigung wird protokolliert, nichts wird überschrieben.
Die Freigabe ist kein Schalter, sondern ein Vorgang mit Spur. Wenn Monate später jemand fragt, wer den Berater freigegeben hat und auf welchem Stand der Hinweise, steht die Antwort in den Daten.
Zu jeder Bestätigung werden Nutzer, Serverzeit, IP-Adresse, User-Agent, Hinweis-Schlüssel und Hinweis-Version festgehalten. Einträge werden angehängt, nicht geändert.
Lässt sich die IP-Adresse der Anfrage nicht ermitteln, wird die Bestätigung abgelehnt, statt sie lückenhaft zu speichern. Ein halber Nachweis ist kein Nachweis.
Festgehalten wird die Person, die im Studio freigibt, also ein Konto deines Teams. Die Beweiskette der Freigabe hat mit Endkunden-Daten nichts zu tun.
Scheitert das Gate beim Veröffentlichen, kommt eine Ablehnung mit Begründung zurück. Die Antwort listet jeden offenen Punkt einzeln: welcher Hinweis nie bestätigt wurde, welcher nur in veralteter Version vorliegt, ob die Bestätigung des Eigentests fehlt und ob die Zahl der Testfragen noch nicht reicht.
Geschützt ist die Veröffentlichung, nicht jede einzelne Antwort.
Das Gate sitzt vor der Veröffentlichung. Ein Touchpoint, der es nicht besteht, kann nicht live geschaltet werden. Im laufenden Betrieb wird der Aktivierungsstatus beim Beantworten einer Frage heute nicht zusätzlich geprüft. Es gibt also keine zweite Sperre pro Anfrage, und wir sagen das bewusst dazu.
Die sechs Pflichttexte stehen derzeit als Platzhalter im System, bis die endgültigen Formulierungen vorliegen. Das Trust Center organisiert Bestätigung, Version und Nachweis. Es ist keine Rechtsberatung und ersetzt keine.
Freigabe als bewusster Schritt, nicht als Häkchen.
Sieh dir an, wie die Freigabe-Kette in deinem Studio aussieht: sechs Hinweise, dein Eigentest, ein Protokoll, das bleibt.